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Die lei­se Form von Mut

Von Selina

Ängste sind unan­ge­nehm. Sie zwin­gen uns oft­mals dazu, die Aufmerksamkeit auf Themen zu ver­la­gern, wel­che beach­tet wer­den möch­ten. Sich damit zu befas­sen braucht Mut – inne­ren Mut. In sich rein­zu­hö­ren und sich zu fra­gen “was brau­che ich gera­de?” oder “was will ich eigent­lich?”. Dazu gehört es auch, unan­ge­neh­me Gefühle wahr- und ernst zuneh­men und die­se nicht ein­fach wegzudrücken.

Wir sind nicht unse­re Emotionen – unse­re Emotionen sind schlicht­weg eine Reaktion auf unse­re Gedanken. Das bedeu­tet, dass wir selbst die Möglichkeit haben, etwas zu ver­än­dern. Dies beginnt schon bei unse­ren all­täg­li­chen Entscheidungen. Beispielsweise indem wir nur schon über unse­re Emotionen spre­chen oder den Mut haben, unse­re Grenzen zu erken­nen und zu kom­mu­ni­zie­ren. Und dann Schritt für Schritt wei­ter zu gehen.

Paradoxerweise fin­dest du Freiheit nicht in tau­send Optionen, son­dern in der Bereitschaft, 999 Möglichkeiten zu opfern und sich der einen, die du bewusst wählst, hin­zu­ge­ben.” (Unbekannt)